Die einzige gemeinsame Aktion der multinationalen kommunistischen Streitkräfte war die Invasion des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei im August 1968. [62] Alle Mitgliedsländer mit Ausnahme der Sozialistischen Republik Rumänien und der Volksrepublik Albanien nahmen an der Invasion teil. [63] Die Deutsche Demokratische Republik leistete jedoch nur minimale Unterstützung. [63] Vergleichen Sie die beiden von der NATO und dem Warschauer Pakt-Memorandum über den Warschauer Vertrag und die Entwicklung der Streitkräfte der Volksrepublik Polen 1956 eingerichteten Netzwerke, nachdem die Regierung Imre Nagy den Rückzug Ungarns aus dem Warschauer Pakt erklärt hatte, drangen sowjetische Truppen in das Land ein und entfernten die Regierung. [60] Die sowjetischen Truppen zerschlugen die landesweite Revolte, was zum Tod von schätzungsweise 2.500 ungarischen Bürgern führte. [61] Der Warschauer Pakt wurde am 14. Mai 1955, unmittelbar nach dem Beitritt Westdeutschlands zur Allianz, offiziell als Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe bezeichnet. Er ergänzte den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe, die von der Sowjetunion im Januar 1949 für die kommunistischen Staaten Mittel- und Osteuropas gegründete regionale Wirtschaftsorganisation. Die acht Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes versprachen die gegenseitige Verteidigung jedes Mitglieds, das angegriffen werden würde. Die Beziehungen zwischen den Unterzeichnerstaaten beruhten auf gegenseitiger Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedstaaten, der Achtung der nationalen Souveränität und der politischen Unabhängigkeit. [53] Während der Warschauer Pakt als Machtgleichgewicht oder Gegengewicht zur NATO errichtet wurde, gab es keine direkte Konfrontation zwischen ihnen.

Stattdessen wurde der Konflikt auf ideologischer Basis ausgetragen. Sowohl die NATO als auch der Warschauer Pakt führten zur Ausweitung der Streitkräfte und deren Integration in die jeweiligen Blöcke. Sein größtes militärisches Engagement war die Invasion des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei (unter Beteiligung aller Paktnationen außer Rumänien). Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 zog sich die DDR aus dem Pakt zurück. Am 25. Februar 1991 wurde der Pakt auf einem Treffen in Ungarn von den Verteidigungs- und Außenministern der sechs verbleibenden Mitgliedstaaten zum Abschluss erklärt. Die UdSSR selbst wurde im Dezember 1991 aufgelöst, obwohl die meisten ehemaligen Sowjetrepubliken kurz darauf die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit bildeten. In den folgenden 20 Jahren traten die sieben Länder des Warschauer Pakts außerhalb der UdSSR jeweils der NATO bei (Ostdeutschland durch die Wiedervereinigung mit Westdeutschland und die Tschechische Republik und die Slowakei als getrennte Länder), ebenso wie die baltischen Staaten, die Teil der Sowjetunion waren. Die Gründungsmitglieder des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe bestanden aus folgenden kommunistischen Regierungen: Die Organisation des Warschauer Vertrags bestand aus zwei Teilen: Das Politische Beratende Komitee befasste sich mit politischen Angelegenheiten, und das Kombinierte Kommando der Streitkräfte des Paktes kontrollierte die zugewiesenen multinationalen Streitkräfte mit Sitz in Warschau, Polen. Darüber hinaus war der Oberbefehlshaber der Einheitsarmee n.G. der Organisation des Warschauer Vertrags, die alle Streitkräfte der Mitgliedsländer kommandierte und kontrollierte, auch Ein Erster stellvertretender Verteidigungsminister der UdSSR, und der Chef des Kombinierten Stabs der Einheitsstreitkräfte der Organisation des Warschauer Vertrags war auch Erster stellvertretender Chef des Generalstabs der Streitkräfte der UdSSR.