Der Tarifvertrag sichert die korrekte Lohn- und Gehaltsentwicklung. Pro stimmt den Mindestlöhnen und allgemeinen Lohnerhöhungen zu, die die Grundlage für das Lohnsystem der Angestellten bilden. Darüber hinaus können Sie Ihre persönlichen Gehaltserhöhungen aushandeln. Österreich hat keine gesetzlichen Mindestlöhne oder Mindestlöhne. Mindestlöhne und -gehälter müssen in Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden vereinbart werden. Arbeitnehmer können Anspruch auf zusätzliche Lohnbestandteile in Form von Zuschlägen oder Zulagen haben. Ein Beispiel für Zuschläge sind diejenigen, die für die Arbeit unter bestimmten Bedingungen bezahlt werden müssen: Überstunden und Zusätzliche Stunden, Arbeit an Sonn- und Feiertagen und im Einzelhandel während der verlängerten Öffnungszeiten. Einige sind gesetzlich festgelegt, andere nur in Tarifverträgen. Die Zulagen werden in der Regel in Tarifverträgen und nicht in irgendwelchen Rechtsvorschriften festgelegt; Beispiele sind: Abgesehen von den oben genannten Anforderungen entscheiden die Parteien, was im Tarifvertrag steht (es sei denn, die Arbeitsagentur wird aufgefordert und stimmt zu, die Bedingungen der Vereinbarung festzulegen). Die Arbeitnehmer haben per Gesetz Anspruch auf einen Zuschlag von 25 % für jede zusätzliche Arbeitsstunde. Ausnahmen gibt es, z.

B. wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitraums von drei Monaten eine Auszeit (im Verhältnis 1:1) nimmt, um die zusätzlichen Stunden zu kompensieren; in diesem Fall ist der Zuschlag für zusätzliche Stunden nicht fällig. Auch hier können Tarifverträge andere Regeln festlegen (z.B. die Zeit, ab der zusätzliche Stundenzuschläge fällig sind). Wenn z.B. der Tarifvertrag eine normale Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche und 1,5 zusätzliche Stunden als vom Zuschlag befreit vorschreibt, gilt dies entsprechend für Teilzeitbeschäftigte (d. h. 1,5 zusätzliche Stunden sind immer vom Zuschlag ausgenommen). Wenn der Tarifvertrag, an den der Arbeitnehmer gebunden ist, ausläuft oder der Arbeitnehmer aus der Gewerkschaft ausscheide: Ein Tarifvertrag läuft bis zum früheren 12-Monats-Vertrag oder bis zu seiner Ablösung, wenn die Gewerkschaft oder der Arbeitgeber vor ablaufendem Ablaufdatum mit den Tarifverhandlungen beginnt.

Sind Arbeitnehmer gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 883/2004 in Österreich sozialversicherunggemäß, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, für den Fall, dass eine Krankheit einen Arbeitnehmer an der Arbeit hindert, für einen bestimmten Zeitraum eine Fortzahlung in der in den österreichischen Rechtsvorschriften festgelegten Höhe zu zahlen. Arbeitnehmer im Krankheitsurlaub haben in der Regel Anspruch auf eine Vergütung für sechs Wochen. Der Anspruch erhöht sich auf acht Wochen nach fünf Jähriger, auf zehn Wochen nach 15 Jahren und auf zwölf Wochen nach 25 Jahren. Die Regeln, die Beispielsweise den Zeitpunkt der (neuen) Ansprüche bestimmen, sind kompliziert, während für Arbeiter und Angestellte unterschiedliche Regeln gelten. Darüber hinaus können Tarifverträge günstigere Bedingungen enthalten als gesetzlich festgelegte. Tarifverträge enthalten viele Arbeitnehmerrechte, die nicht gesetzlich oder nicht im Detail festgelegt sind, darunter: Der Tarifvertrag bindet die Mitglieder der unterzeichneten Gewerkschaften und die Arbeitgeber, die Mitglieder einer Arbeitgebergewerkschaft sind, die die Vereinbarung unterzeichnet hat. Solche Vereinbarungen werden als normalerweise verbindlich bezeichnet. Entsandte oder eingestellte Mitarbeiter müssen jedoch zusammen mit regulären Löhnen einen anteiligen Anteil an Sonderzahlungen für den Zeitraum zahlen, in dem sie gebucht oder eingestellt werden – in der Regel bereits bei jedem Monatslohn, auch wenn der Tarifvertrag die Zahlung eines Gesamtbetrags zu einem späteren Zeitpunkt vorsieht.